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MASTERING PREISE

DER WERT DES MASTERING

Wenn Sie sich fragen, ob ein zusätzliches Mastering notwendig ist oder was es bringen kann, da Ihre Mischung gut genug zu klingen scheint, sollten Sie sich die Zeit und die Anstrengungen vor Augen führen, die Sie bis dahin bereits in Ihre Produktion investiert haben. Und wenn man diesen Wert quantifizieren kann, bekommt man eine Vorstellung von einem möglichen Budget für ein zusätzliches Mastering. Wenn vielleicht 10% der gesamten Produktionskosten die Klangqualität wahrnehmbar erhöhen könnten ... und damit den Erfolg Ihrer Produktion auf ein anderes Niveau heben ... – warum also nicht auch das noch investieren?!

Wie einen passenden Mastering-Service finden?
Sobald Sie eine Vorstellung von einem angemessenen Budget für das Mastern Ihrer Produktion bekommen haben, können Sie auf die Suche nach einem dazu passenden Mastering-Service gehen. Es gibt eine breite Palette von Anbietern mit sehr unterschiedlichen Leistungsangeboten, Qualitätsansprüchen und damit verbundenen Preisen (bei den relativ günstigen Mastering-Dienstleistern von 40,- € bis 150,- € pro Track; im Falle berühmter Mastering-Studios sind es eher 4-stellige Beträge). Der passendste Anbieter hängt eventuell auch davon ab, was als Zielmedium geplant ist. Im speziellen Fall einer Produktion ausschließlich für Vinyl könnte eine Option sein, den Vinyl-Cutter auch mit dem (klanglichen) Mastering zu beauftragen. Besser dürfte es jedoch sein, einen anderen (nicht ausschließlich darauf spezialisierten) Mastering-Service für die Klangbearbeitung Ihrer Vinyl-Tracks zu engagieren und den Vinylschnitt-Ingenieur nur mit der Ausführung des Schnitts zu betrauen – ähnlich der Arbeitsteilung zwischen Mastering Studio und Presswerk. Der Vorteil dieses Strategie: Jeder macht den Teil der Arbeit, der seinen Spezial-Fähigkeiten am besten entspricht. Jeder solide Mastering Engineer sollte sich ohnehin ausreichend mit den Kriterien in der Vorbereitung eines Vinyl-Schnitts auskennen (siehe auch Vinyl-Mastering im Detail).

DIE PREISE

Wie Sie hier sehen können, liegen die Preise für Mastering auf sono-works.com etwas höher als bei vielen Online-Mastering-Dienstleistern, aber wiederum deutlich unter den Durchschnitts-Preisen der meisten Mastering Studios. Die Gründe:

  1. Im Gegensatz zu den oft sehr preisgünstigen Online-Mastering-Dienstleistungen können Sie hier Master-Entwürfe kostenlos bekommen, noch bevor es zu einer verbindlichen Vereinbarung kommen muss. Außerdem ist nach Lieferung einer ersten Master-Version mindestens eine Revision im Preis enthalten (bei Bedarf auch mehr als eine) – also sowas wie eine "Zufriedenheitsgarantie" und damit vergleichbar mit den Leistungen der hochpreisigen Mastering-Studios. Wenn Sie mit den zu erwartenden Mastering-Ergebnissen infolge der (unverbindlichen) Preview-Version unzufrieden sind, entstehen für Sie keinerlei Kosten. Und falls Sie spezielle Wünsche bezüglich der benötigten Audioformate haben (z. B. zusätzlich zu einem CD Album die Tracks im AAC-Format für iTunes plus), können wir Ihnen die in den meisten Fällen ohne oder mit nur geringen Zusatzkosten bereitstellen. Alle Zusatzoptionen und deren Preise sind frei und flexibel verhandelbar.

  2. Im Gegensatz zu den meisten Mastering-Studios mit höheren Preisen (oft auch mit Stundenpreisen) orientiert sich die Preisgestaltung auf sono-works.com ausschließlich am vereinbarten Ergebnis. Die Abrechnung der dafür benötigten Arbeitszeit halte ich grundsätzlich für unpassend, sofern – wie in meinem Fall – keine Studiomiete in den Endpreis mit umgelegt werden muss. Hier zeigt sich der Vorteil, wenn man nur einen erfahrenen Mastering Engineer mit seinen ausgesuchten Werkzeugen engagiert, statt ein ganzes Studio zu mieten. Daraus folgt allerdings auch ein gewisser Nachteil – nämlich dass die Möglichkeiten für besuchte Sessions bei sono-works.com begrenzt sind. Abgesehen davon, dass dies auch in vielen Fällen aus Gründen geographischer Distanz oder zeitlicher Beschränkung gar nicht möglich wäre, ist die Kommunikation zwischen allen Beteiligten auch während der Mastering-Arbeiten eine wichtige Voraussetzung für das Erreichen optimaler Ergebnisse. Da ich auch gerne spontan und ohne festen Zeitplan arbeite, hat es sich am meisten bewährt, zumindest für die letzten Mastering-Arbeiten und zur Beseitigung möglicher Unklarheiten eine gemeinsame Session zu planen, sofern es für den Künstler möglich ist, auf Absprache zu mir zu kommen. Falls das nicht möglich ist, hat es sich vielfach als gute Alternative ohne wesentliche Einschränkung erwiesen, wenn die Kommunikation mittels Telefon, E-Mail oder Skype stattfindet und die Übertragung der Audiodaten über Up- und Downloads abgewickelt wird. In diesem Fall stelle ich alle Audiodateien oder Master-Versionen zum Download via FTP und http bereit – bei Bedarf mit zusätzlichen komfortablen Tools zum Überprüfen oder Anhören eines DDP-Datensatzes.

MASTERING VORBEREITEN

Ob besuchte Session oder nicht – in jedem Fall ist es ratsam, bereits während des Mix-Prozesses Kontakt zum Mastering Engineer aufzunehmen, um zu klären, in welcher Form das Quellmaterial und nötige Informationen übermittelt werden sollte. Dazu gehören im Falle eines Albums normalerweise die Mix-Dateien, evtl. Stems, evtl. Referenz-Tracks, Track-Sequenz, ISRC-Codes (falls vorhanden) und – falls gewünscht – Informationen für CD-Text (mindestens Album-Titel, Tracktitel, Album-Interpreten und – falls pro Track verschieden – die Track-Interpreten).

Wenn Sie sich aus anderer Quelle über „Die Kosten und den Wert des Mastering“ informieren möchten, sehen Sie den gleichnamigen Video-Blog von Jonathan Wyner auf YouTube an: The Cost and Value of Mastering (by Jonathan Wyner)

 

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