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AUDIO AUF WEBSEITEN – mehr Details

Viele Webseiten, die Musik entweder als Background oder mit entsprechenden Playern anbieten, verwenden dazu Flash-Player, die dann wiederum das Flash-PlugIn im Browser der Besucher voraussetzen. Allerdings wird Flash von den mobilen Geräten von Apple (mit dem Betriebssystem iOS) nicht unterstützt. Damit können auf Flash basierende Audio-Streams damit nicht wiedergegeben werden.

Um eine maximale Kompatibilität der Audio-Streaming-Komponenten auf Webseiten mit allen Betriebssystemen zu erreichen, sind derzeit auf HTML5 basierende Skripte oder Tools (Player-Module oder -Plugins) die bessere Wahl. Allerdings muss man auch dazu wieder bestimmte Voraussetzungen und/oder Einschränkungen beachten:

Nicht alle Browser unterstützen das gleiche Audioformat. Während alle Browser das .wav-Format unterstützen, können MP3-Dateien über HTML5 nur vom MS IE, von Google Chrome und von Apple Safari wiedergegeben werden, während Firefox (auf allen Plattformen) und Opera damit wiederum nichts anfangen können und stattdessen dazu das Format OGG (Vorbis) verlangen.

Um also eine größtmögliche Kompatibilität mit allen gängigen Browsern zu gewährleisten, muss man die komprimierten Audiodaten für das Streaming sowohl als MP3- als auch als OGG-Dateien bereitstellen. Wenn die Dateien vor dem Extender (.mp3 oder .ogg) den gleichen Dateinamen tragen, suchen sich die Browser automatisch aus, auf welche Datei sie zur Wiedergabe zugreifen, sofern das dafür vorgesehene Script oder Tool auch nur auf die .mp3-Datei verweist.

Weiterhin ist zu beachten, dass die mobilen Apple-Geräte (iOS) das Audio-Streaming nicht automatisch starten, sofern das mit einer Autostart-Funktion vorgesehen ist. Der offizielle Grund dafür ist die beabsichtigte Vermeidung von unerwünschtem Traffic größerer Datenmengen beim Aufruf von Webseiten mit automatisch startendem Audio- oder Video-Streaming.

Beispiele für Audio-Streaming über HTML5 (auch mit Autostart-Funktion) finden Sie u. a. hier auf den Seiten von sono-works.com – z. B. zum RECORDING-SERVICE oder z. B. auch auf www.sonopool.de.

Noch ein Hinweis: Es lässt sich kaum vermeiden, dass Audiostreams von Besuchern mit ein wenig Know-how dauerhaft gespeichert und eventuell unautorisiert weiterverbreitet werden können. Wenn man vermeiden möchte, dass durch auf diesem Weg gewonnene "Raubkopien" wirtschaftlicher Schaden entsteht, sollte man von den Klangbeispielen lediglich z. B. 40 Sekunden-Ausschnitte online stellen und/oder (ggf. zusätzlich) die Kompressionsrate so wählen (z. B. 96 kBit/s), dass eine kommerzielle Weiterverbreitung ohnehin kaum attraktiv wäre.

Unabhängig davon sollte man beachten, dass die GEMA in Deutschland prinzipiell Gebühren für Audio auf Webseiten erhebt und dass dafür die Parameter (Backgroundmusik oder Länge und Anzahl von Hörbeispielen etc.) genau definiert sind. Detaillierte Informationen dazu finden Sie hier. Lediglich für GEMA-Mitglieder, die ausschließlich ihre eigenen Werke online über Streaming (kein Download!) nur präsentieren (nicht verkaufen!) möchten, gibt es diese gebührenfreie Möglichkeit.

 © 2013 by W. Fiedler

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